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Dienstag, 09. März 2010 um 14:00

Terrarienausstellung im Botanischen Garten der Universität Würzburg



Würzburg 07.03.2010
– an diesem Sonntag ging die Terrarienausstellung im Botanischen Garten der Universität Würzburg in Zusammenarbeit mit den Aquarien- und Terrarienfreunde Estenfeld e.V. zu Ende. Erstmals war auch die Interessengemeinschaft Warane auf einer Ausstellung diesen Formates vertreten. Ein paar lehrreiche und informative Wochen.

     

Schon seit dem 4. Februar trugen viele fleißige Hände zum Gelingen dieser Ausstellung bei. So hatte der 1. Vorsitzende der Aquarien- und Terrarienfreunde Estenfeld e.V. Herr Thomas Treutlein, mit der Organisation und Koordination seiner Helfer dann auch alle Hände voll zu tun, damit es pünktlich am Samstagmorgen, den 6. Februar, losgehen konnte.  Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und entschädigte für die vielen Mühen. Viele naturnah authentisch eingerichtete Terrarien konnten von den neugierigen Besuchern von da an, vier Wochen lang, bestaunt werden und gaben Einblicke in fremde Lebensräume. Tiere aus aller Herrenländer mit jeweils ganz speziellen Bedürfnissen ließen keine Informationslücke aufkommen. Zum Auftakt war ein buntes Programm an Fachvorträgen und Führungen geboten.


Am Eröffnungstag startete Referent Matthias Wienand um 10:30 Uhr im Hörsaal des Tropenhauses mit seinem Vortrag „Nano-Terraristik – Mikrobiotope für den Schreibtisch“. Ein interessantes Thema insbesondere wenn für die Haltung eines exotischen Tieres keine große Fläche zur Verfügung steht. Die Evolution brachte Arten hervor welche kaum wahrgenommen werden wegen ihrer Größe, aber auch perfekten Tarnung. Eine artgerechte Haltung ist hier häufig vergleichsweise einfach realisierbar. Um 13 Uhr dann, folgte Michel Hartmann mit dem spannenden Thema „Das Superleichtbauterrarium – es muss nicht immer Glas oder Holz sein“. Baumaterialien für Terrarien gibt es nahezu in unbegrenzter Vielfalt. Dass sich auch nicht alltäglich verwendete Materialien zum Terrarienbau für spezielle Bewohner eignen schilderte Herr Hartmann in einer lehrreichen Art und Weise. Gerade auch die Anschaffungskosten und der Transport solcher Terrarien machen das Thema für viele interessant.

   


Uwe Dost rundete gegen 15 Uhr einen gelungenen Tag dann ab. Unter dem  Titel „Einblicke in die fantastische Welt der Terraristik“ informierte er über eines der wohl faszinierendsten und lehrreichsten Hobby überhaupt. Auch die Verantwortung gegenüber Lebewesen und ihrer bestmöglichsten Pflege als elementarer Bestandteil waren dabei Thema.

So waren gleichermaßen wichtige Pfeiler zur Voraussetzung für die Terraristik geboten, und die einzelnen Fachvorträge wurden von vielen gespannten Besuchern verfolgt.

 
 
Am Sonntag dann stand der Tag ganz im Zeichen des Nachwuchses. Das möglichst frühe Heranführen an die faszinierende Welt der Reptilien, prägt unsere Nachfolgegenerationen für  einen nachhaltigen Umgang und Respekt mit ihnen. Nur was man kennt, kann man schließlich schützen. Auch will das Erbe der ambitionierten Terrarianer und Hobbyherpetologen gut gepflegt sein. Die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird nahezu täglich länger. Immer wieder ist die Erforschung und das damit einhergehende bessere Verständnis für Reptilien und Amphibien auch das Brot engagierte Privathalter. Umso wichtiger ist auch die Kinder- und Jugendförderung. Von 11 bis 16 Uhr fanden so viele interessante Programmpunkte statt. Von Führungen und mikroskopieren über rätseln und basteln blieben keine Wünsche offen.

   




Die Interessengemeinschaft Warane war mit einem großzügig bemessenen Terrarium und Storr´s Zwergwaran ~ Varanus storri präsent. Christoph Baumann stellte nicht nur ein Pärchen dieser faszinierenden Art bereit, sondern stellte auch das vorbildliche Terrarium welches artgerecht und attraktiv eingerichtet war. Die Pflege während der vierwöchigen Ausstellung übernahm Herr Baumann ebenso in Eigenregie. Am Eröffnungswochenende bat er zur netten Gesprächsrunde und auch während der weiteren Tage konnten sich alle Besucher über die Flyer der IGW welche ausgelegt wurden informieren.


   

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Herrn Christoph Baumann von der IGW und dem 1. Vorsitzenden der Aquarien- und Terrarienfreunde Estenfeld  e.V. Herrn Thomas Treutlein, welche die Kooperation ermöglichten und der IGW eine interessante Veranstaltung zur Präsenz boten.







Aktualisiert ( Dienstag, 09. März 2010 um 22:53 )